Alle halbe Jahre

Liebe Leserinnen,

am Wochenende war ich in Poppenbüll bei Dieter. Er hat es sich mit seiner Familie dort gemütlich eingerichtet und lebt ein everyday life like a Friese. Am Freitag waren wir im Wattenmeer und sind etwa eine Stunde vor Flut dort angekommen. Dann haben wir uns ins knietiefe Wasser gestellt und gewartet und gewartet und gewartet. Nach etwa 30 Minuten konnten wir den endlich los schwimmen. xd

Ankunft in Heide(Holst)
Cappuccino (italiano) in Heide
Innenstadt von Heide

Beim Sprung ins kalte Wasser verlor Dieter elegant seine Sonnenbrille und wir haben sie natürlich in dem ganzen Schlick nicht wiedergefunden. Nachdem wir dann etwas raus geschwommen und wieder zurück geschwommen waren, trat Dieter auf etwas hartes – seine Sonnenbrille. Wir mussten sehr hart lachen, weil das Meer so unendlich groß ist und die Flut den Verlust der Sonnenbrille noch viel wahrscheinlicher machte. Glück muss man haben. <3

Nach dem schönen Meeresspaziergang haben wir Dieters Kinder aus der Kita abgeholt. Schöne heile Welt da oben in Friesland, sag ich dir. 😀 Geht halt demnächst eh alles in den erhöhten Meeresspiegel unter. Da kann man die verbleibende Zeit auch noch entspannt genießen.

In Hamburg, wo ich von Freitag bis Sonntag bei Peter zu Gast gewesen bin, kam dann die angekündigte Hitze aus den Süden hoch. Bis 16 Uhr haben wir uns einfach eingebunkert und es ist auch so gut wie viele an unseren Fenstern vorbeigekommen. Außer der Princess, einem wunderschönen Party Boot mit 90er Charts DJ und vielen gut gelaunten Passagieren. Als die schlimmste Mittagshitze dann vorübergezogen war, machten wir uns auf den Weg ein Eis essen. In Hafencity kostet eine Kugel Eis einfach Mal 2,50€ lol. Ich esse ja immer nur eine Kugel, weil ich denke das reicht, aber bei den Preisen komme ich dann auch einfach an die Grenze des „kann ich mir nicht leisten“ lol. Wir sind noch ein bisschen spazieren gegangen und im Vorgarten eines Museums fand eine Technoparty statt, die man hunderte Meter weit hörte. Das Gelände war provisorisch mit Bauzäunen begrenzt, doch es gab einen Bereich, in dem man einfach an der Party 1:1 teilhaben könnte, ohne Eintritt zu bezahlen. Jedoch stand dort niemand und die Leute gingen mit ihren Tickets zur Party. Ich fragte mich, warum überhaupt irgendwer ein Ticket kaufte.

Ein Kontor der aussieht wie eine Kirche
Metronom stabil, auch bei 38°C (Moses RIP)
Hafencity Universität U-Bahn Haltestelle <3
Schlump mit Fernsehturm im Background
Meine allererste Hamburg Erfahrung ca. 2011
Die Filiale von Scientology Kirche Hamburg e. V.(!!!) mitten in der City

Am Abend sind wir dann mit der neuen U-Bahn auf zum Schlump gefahren und sind von dort über die Schanze, an der Roten Flora vorbei bis hin zum Grünen Jäger gelaufen. Es war so verdammt voll, dass man immer wieder die Straßenseite wechseln musste, um weiterzukommen. Das Absurdeste daran war, dass wir immer wieder durch Schlangen von „fahrenden“ Autos hindurch mussten. Warum fährt jemand am Samstagabend mit seinem Auto durch die Schanze? Und die noch viel bessere Frage ist, warum ist das überhaupt erlaubt??? Mir sind auch einige Plakate aufgefallen, auf denen zu einer Versammlung eingeladen wurde, um darüber zu diskutieren die Schanze zur Fußgängerzone zu erklären. Finde ich richtig gut, fuck cars!

Es war ein wunderschöner Abend mit ein bisschen Bier, Sekt und ein paar Babyratten im Busch an unserem Platz. <3 Großstadt macht wunderschöne Großstadtdinge.

Ein komischer Tag

beginnt mit einer Einladung zur Whats-App-Gruppe einer Abitur-Jubiläumsfeier. Gestern wurde ich von Dieter, der eine neue Nummer hat, in eine Gruppe eingeladen, von der ich erst dachte sie sei Spam, weil so viele mir unbekannte Nummern in der Gruppe sind. Als ich dann den Infotext gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich vermutlich doch absichtlich eingeladen wurde. Dieter hatte mir daraufhin auch eine PM geschickt, dass er mich eingeladen habe und hat sichergestellt, dass ich damit einverstanden war. War ich auch, da ich gerne zu einer 20-Jahre Abitur-Jubiläumsfeier auf’m Reismannweg gehen würde, um zu sehen, was aus den alten Leuten alles so geworden ist.

Im Infotext stand, dass man gerne seine alten Bekannten in die Gruppe einladen könne und so merkte ich beim durchscrollen meiner Kontakte, dass ich eigentlich nur noch zu drei Leuten aus der ganzen Zeit Kontakt hatte und sogar mehr Leute aus der Stufe unter uns im Telefonbuch eingespeichert hatte. Meiner Meinung nach kein all zu gutes Zeichen. Aber was dann kam, machte mich ehrlich gesagt sprachlos.

Heute hat mich dann der Gründer der WhatsApp-Gruppe angeschrieben, wir nennen ihn mal Peter, um zu verifizieren, wer ich bin. Verständlich, wenn man die Übersicht bewahren möchte. Dann schrieb Peter mir aber die wohl lächerlichste Nachricht, die ich jemals bekommen habe: Es sei nicht „gemein gemeint“, aber ich hätte ja gar nicht Abitur in dem Jahrgang gemacht und hätte deshalb eigentlich gar nicht eingeladen werden dürfen. Bei einem anderen ehemaligen Schulkollegen sei das zwar auch der Fall, aber der sei immerhin bis zum zweiten Halbjahr der 12. Stufe da gewesen.

W T F? Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie fassungslos ich war, als ich diese Nachricht bekommen habe. Da wird man von einem alten Kumpel in eine Gruppe eingeladen, weil man aus seiner Sicht ja offensichtlich zur angesprochenen Personengruppe zählt, und dann wird man im Nachhinein angeschrieben, weil man das Abitur ja nicht mitgemacht habe?! Ich habe nur geantwortet, dass es nicht gemein gemeint sei, mir das aber ziemlich schnuppe sei und ich trotzdem kommen werde. lol, soll er doch die Pozilei rufen und mich vom Reismann-Weg verbannen lassen, wenn sich da 50 – 70 Leute spontan zu einem Bier und Grillnachmittag treffen.

Backstreet’s Back

Lange habe ich mich nicht gemeldet. Hatte einfach die letzten Monate einen Haufen Scheiße, durch den ich mich durchwühlen musste. Es ist einfach unglaublich anstrengend Vater von drei Kindern zu sein. Ganz egal wie man es angeht…

Heute fahre ich aber nach Bremen! Dieter hat da nämlich jemanden kennengelernt und möchte sie mir vorstellen. 🙂 Das ganze Treffen findet statt, weil ich eigentlich mit Dieter auf ein Jassin Konzert wollte. Doch Dieter mag Jassin nicht; also haben wir uns entschieden den Eintrittspreis einfach zu versaufen.

Ich sitze jetzt also im Zug nach Osnabrück, höre Jassin und schaue in die Weiten des Münsterlandes. Hier ist die Welt noch heil, aber deshalb fahre ich ja auch nach Bremen weiter. Denn ich bin davon überzeugt, dass eine Stadt auch ein bisschen dreckig sein darf. Damit meine ich nicht, dass überall Müll herumliegt, sondern dass es auch Mal hier und da ein großes fettes illegales Graffiti an Brückenpfeilern oder Bahnhöfen geben darf, um dem ganzen Spießertum ein bisschen ans Bein zu pissen. Es muss ja nicht überall so dreckig sein wie im Ruhrgebiet, aber auch nicht unbedingt so sauber wie in Paderborn. <3

Heute geht’s also nach Bremen. Ich hoffe ich schaffe es heute noch in den Golden Shop, um mich mit Büchern und Platten einzudecken. Danach schön was essen und trinken und tanzen gehen. Die Sonne geht ja früh unter, d. h. mensch kann das Nachtleben auch ohne Amphetaminen lange miterleben. :-‚)

Leider spielt Werder erst morgen, sonst hätte ich vielleicht noch ein bisschen mitfiebern können, wie sie den HSV fettich machen. (-:

Morgen gibt’s dann wieder ein paar Fotos für meine treuen Leser*innen. ✓

Wassssupppp

Gerade mal wieder auf’m Weg zur Arbeit. Mir geht gerade relativ viel durch den Kopf, aber ich weiß es nicht zu bündeln.

In den letzten Monaten geht es mir richtig gut. Ich habe mich auf der Arbeit gehört gefühlt und gehe sowieso bald in Elternzeit. Kann mir dann alles erst einmal ziemlich egal sein. Family first.

Ich komme zwar kaum zum zocken, was ich sehr vermisse, aber dafür konnte ich in den letzten Wochen immer mal wieder Party machen und das tut so unglaublich gut, auch wenn man sich danach einfach fühlt wie ein Matschhaufen. Matschhaufen for president.

Ich liebe euch alle, weil ihr die besten seid. Jedes Wochenende möchte ich mit dir feiern gehen. <3

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Ser padre por tercera vez

Buenos días mis amigos y amigas,

hace mucho no escribí. En esa época corta pasaban muchas cosas. Los abuelos de mi mujer murieron y nació otro hijo, hostia. Al escribirlo no puedo imaginarmelo. Hace medio año mi vida era bastante diferente.

Los últimos meses pasábamos muchos fines de semanas con los abuelos en Paderborn. Incluso fuimos con la familia a Paderborn cuando el tercero tenía unas semanas solo. Ahora ya tiene cinco meses 😱. Es un bebé muy amable y nos da mucha alegría. Pero claro que sí, la situación en la familia es súper estresante ahora.

Madrugar, cambiar pañales, desayunar, trabajar, cambiar pañales, comer, dar comida al bebé, cambiar pañales, jugar con los mayores, cambiar pañales, dar comida, cenar, cambiar pañales, entrar en el pijama, lavarse los dientes, cambiar pañales, leer libros, dormir. Y siempre con un niño en el brazo. Excepto al cambiar los pañales. A las 8 ya estamos hechos polvos.

Ahora estoy en el camino al trabajo. La situación allí está súper guay. Hago cursos que me gustan con gente amable y no tengo el estrés de la escuela. Un amigo mío hace el Referendariat ahora mismo y está sufriendo muchísimo. El sistema está roto. Vamos a nuke it. No encuentro traducción buena ni en el alemán ni en el español. A veces pienso en volver al sistema pero jajajaja tonterías.

Ahora preparo un curso para un Sekundarschule que empieza el martes que viene. A ver qué vamos a hacer.

Os deseo una buena semana. Adiós. ❤️

Bremen

Hallo liebe Leser*innen, die letzten Tage haben mich sehr überrascht. Wir haben ein paar Tage Urlaub in Bremen gemacht.

Bremen haben wir ausgesucht weil wir ein nahes Urlaubsziel, wo wir niemanden kennen, gesucht haben. Damit wir bloß nicht in den Zwang geraten jemanden zu treffen. Schon vor einem Jahr wollten wir diese Tour machen und mussten sie wegen Corona verschieben.

Also sind wir Dienstag mit unserem Deutschlandticket von Paderborn nach Bremen gefahren. Wir hatten ein Appartement in der Humboldtstraße. Einhundertachtunddreißig heißt es, weil es die Hausnummer 138 hat. Dort angekommen waren wir direkt von der hohen Anzahl von Familien auf Fahrrädern überwältigt. Außerdem weißt das Stadtbild extrem viele Bauten aus der Gründerzeit auf, die an holländische Häuser erinnern. 2 Stockwerke hoch, sehr schmal, mit kleinem Vorgarten und einem Wintergarten. Außerdem haben fast alle Gebäude auch ein Untergeschoss, in dem sich häufig ein kleiner Laden, ein Kiosk oder ähnliches versteckt.

Aussicht aus unserem Apartment auf die Villenlandschaft der Humboldtstraße

Angekommen haben wir uns natürlich darüber informiert, was man in Bremen so machen kann und dabei ist Josefine über die anstehende Breminale gestolpert. Ein Fest der Kulturen am Ufer der Weser. Wir mussten leider feststellen, dass Burnout Ostwest am Freitag Abend spielen, also nach unserer Abreise. :'(

Auf unserem ersten kleinen Spaziergang an die Weser sind wir am Ostertor herumspaziert. Offensichtlich ein Viertel, was extrem von Gentrifizierung geplagt ist. Als Tourist fühlt man sich da gleich schlecht, weil man Teil des Problems ist. Während des Spaziergangs sind wir am Golden House vorbeigekommen. Der Verkäufer im Golden Shop hat mich am Mittwoch beim Kauf einer Team Scheiße Schallplatte über den Umstand des Hauses informiert. Es handelt sich um ein ehemals besetztes Haus, was mittlerweile mit Hilfe des Mietersyndikats gekauft wurde. Super coole Leute, die sich da gegen die Gentrifizierung wehren!

Das Golden House

Die Innenstadt, die vom Ostertor fußläufig erreichbar ist, ist sehr schön erhalten. In kleinen Gässchen findet man jegliche Art von Boutiquen, Antiquariaten und kleinen Restaurants, in die man der Preise wegen besser nicht isst. Auch die Preise der Kiosks im alten Stadtzentrum waren doch sehr schockierend. (5,50€ für 1,5 L Wasser und ein Paderborner z. B.) Es folgen ein paar Impressionen aus der Stadt…

Röhrich und Werner
Deich an der Weser
500 Jahre alte Häuser…
Im Schnoor-Viertel
Antifa ist Kletterarbeit
Ein Pfannkuchen-Boot in der Weser
Der obligatorische Besuch bei den Stadtmusikanten
Blick auf den Bremer Marktplatz
Ratskeller Open Air
Le catedral
Le Rathaus, glaube ich
Le Bürgerschaft

Leider mussten wir einen Tag früher abreisen, aber wir kommen auf jeden Fall wieder und schauen uns dann auch Mal die Südseite der Weser an. Ich vermute dort wird mein sehr sehr positives Bild von der Stadt etwas neu gezeichnet.

Workiwork

Hallo liebe Leser*innen,

diese Woche gebe ich einen weiteren sevengardens Kurs. Dieses Mal findet der Kurs in den Seminarräumen der Christuskirche in Bochum statt. Die Kirche ist entweiht und in ihr finden in der Regel Konzerte oder Talks statt. Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs „unser Universum“ wird in der Kirche momentan ein Modell des Mars‘ ausgestellt. Kann man sich Mal geben. Ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Die letzten Tage ist es mir extrem schwer gefallen mich für das Fahrradfahren zu motivieren. Deshalb sitze ich nun in der 302 und höre Rosalía – El Mal Querer. In meinen Augen immer noch das beste Rosalía Album, auch wenn die aktuellen Singles sehr vielversprechend sind.

In zwei Monaten werde ich ein drittes Mal Vater. Ich bin total aufgeregt und freue mich schon auf unser nächstes Familienmitglied. Dann sind wir schon fünf. 😱 Wir wissen nicht welches Geschlecht das Baby hat und wollen uns einfach Mal überraschen lassen. Bis vor kurzem hatten wir auch nur einen Namen für ein Mädchen, aber mittlerweile haben wir auch einen für einen Jungen. Unsere beiden Großen haben Ferien und gehen in der Regel nach mir ins Bett, sodass ich gerade niemanden ins Bett bringen kann… Ab nächster Woche habe ich aber noch Mal eine Woche Urlaub, dann eine Woche Arbeit und dann noch Mal zwei Wochen Urlaub. Ich freue mich schon sehr darauf, auch wenn die Arbeit gerade sehr entspannt ist.

Im nächsten Schuljahr bin ich gerade nicht wirklich eingeplant, weil ich sowieso ab September in Elternzeit bin. Abgesehen davon, dass ich nicht mehr werde schlafen können, sind das ganz rosige Aussichten. Mal sehen wie die ersten zwei Monate mit dem Kind werden. Vermutlich anstrengend. Zum Glück sind unsere Großen schon sehr groß und können morgens einiges alleine schaffen. ❤️

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und bis bald. ☕

Eine Portion Extraschicht

Schon wieder: Was für ein Abend, joder! Ich war mit Dieter verabredet, um in Duisburg Ruhrort auf ein afrikanisches Fest auf einem Boot zu gehen und es kam alles anders als geplant. Dieter hatte nämlich verballert, dass die Bootstour heute und nicht – wie gedacht – gestern ist.

Wir haben uns also am Abend am Duisburger Bahnhof getroffen und wollten dann einfach Mal schauen, was geht… Am Bahnhof angekommen, habe ich festgestellt, dass Extraschicht ist. In Duisburg bedeutet das, dass der komplette Hafen zu einer großen Festpromenade wird, auf dem auf zwei Bühnen bis 2 Uhr morgens Konzerte stattfinden. Wir hatten also sehr schnell ein Alternativprogramm gefunden und sind cornernd über das Fest gestiefelt.

Die erste Band, die wir gesehen haben, waren les clochards, die mit einer sehr geilen Coverversion von Like a Virgin die Bühne rockten. Bis dahin war die Stimmung noch sehr entspannt und die Leute haben mehr gesessen als getanzt. Vor allem dass Abschiedslied war sehr amüsant ironisch.

Les Clochards

Danach sind wir weiter gestreunert, hier und da ein paar Bier, Mate oder Cola getrunken und die ein oder andere Tüte geraucht.

Langsam ging die Sonne unter und wir sind über die beste Bands des Abends gestolpert: The Four Shops. Eine Band bestehend aus Gitarre, Bass, Schlagzeug im Einkaufswagen und zwei Stimmen, die sich hauptsächlich wie Clowns verhalten und das Publikum zu peinlichen Tanzeinlagen überreden. Sehr gute Entertainer!

The Four Shops

Danach ging es wieder weiter und es gab noch die ein oder andere mehr oder weniger gute Coverband, die uns den Abend versüßt haben. Am Schluss kam dann das Überraschungs-Highlight. Eine spanische Flamenco-Coverband, die wirklich richtig gute Stimmung gemacht hat. Zwischendurch gab es auch noch ein Feuerwerk und so langsam war die Stimmung auch vom Sitzen zum Stehen und Tanzen übergegangen. <3

Manchmal ist es einfach wunderschön, wenn Pläne nicht aufgehen und man ins Ungewisse geworfen wird.

Keine Ahnung wie die Band hieß, aber Tina Tuner – You’re the best war der Oberhammer!
Le Feuerwerk
Sehr gute Idee
Das Stadttheater mit dem aktuellen Programm: „Die Tote Stadt“ – aka Duisburg
Menschen verboten

¡Lo lo lo lo lo looooo Logroooooñooo!

¡Qué semana fuerte! El domingo pasado fui a Logroño en autobús desde Madrid. Al llegar estaba bastante nervioso por la nostalgia que me entraba al andar por las calles. La primera cosa que hice al llegar a casa de Paco era llamarlo para que me diga dónde ¡estaba el puto café! ¡Como yo no sabía que va en coche con gente de blablacar! Y claro que somos tontos por no buscarlo en la nevera…

Los primeros días estaba vagabundeando por toda la ciudad a ver cómo ha cambiado. ¡Y ha cambiado un montón! Primero, todos los Pacos se instalaron por casas muy bonitas y segundo las calles están llenos de carriles bici y hay muchas tiendas de bicis. Ha mejorado mucho más que las ciudades alemanas que círculo yo a menudo… ¡Una maravilla!

El casco antiguo sigue ser maravilloso y tenía mucha suerte porque terminaron unas obras/preparaciones para el San Bernabé en la Redonda el lunes. Ya me desilusionía que no podía verla.

La Redonda cubierta. Pero no de forma Cristo.

Un día subimos espontáneamente a la Viana. Un pueblo al lado de Logroño que mola muchísimo. Allí coincidimos con unos jóvenes que fumaban porros en la sombra a la hora de la siesta y nos explicaron donde salía el autobús. Tomamos mucho sol y Miguel me explicó porque ya no se puede decir guiri. Yo soy guiri, tu eres guiri, nosotros somos guiris. Por cierto, decir puto café tampoco se hace, aprendía el otro día. Jaja.

La ruina de la iglesia en Viana
El altar reformado de la iglesia
La vista bonita hacia la sierra
Una caña en las calles
En la plaza de los Fueros tomando una cerveza y mucho sol
Unas casas de lujo lujo en la parte baja del pueblo

Después de quemarme como un puto guiri volvimos a Logroño y comimos cada día unas tapas y bebimos unas cervezas frías por la Laurel. Al final quedaba con mucha gente y me daba mucha alegría por ver a tantos amigos y amigas. Comimos muy muy bien y me cago en la leche por la pata del pulpo de la pulpería y me sentía muy muy pijo al comer el Foie de Pato, joder. ¡Qué buena comida!

En el palillo querían convencerme que no existía la crianza del vino blanco. Por suerte conozco a un enológico, que corrigió a esa camarera inocente que me daba mucha vergüenza por no saber que no existiera la crianza blanca. Al final yo tenía razón por pedir una crianza blanca. Hay muchas informaciones fake por la calle, ¡cuidado, eh!

Las calles llenas en la plaza mayor
Mi cara en la plaza mayor llena de gente

El miércoles ya empezaba un poco más de fiesta y no andaba solo por la calle sino acompañado por unas chicas que conocí en el embaucador. Aún era bastante difícil encontrar sitio para bailar pero al final iba a un bar de música reggaeton. Me gustaba mucho escuchar a los temazos de Rosalía Bad Bunny, hostia. Pero a las cuatro nos echaron y tenía que volver a casa ya… 😉 Hasta allí, todos los días igualitos.

El jueves al final empezaba San Bernabé y las calles se rellenaban más y la gente tenía puente y no tenían que hacer tantas cosas laborales. Es decir me acompañaban más buena gente buena. Fuimos a cenar en el beso café y a la Laurel antes de irnos al estéreo donde tocaban Mambo Jambo, un grupo de Rock’n’Roll instrumental con un saxofón y un contrabajo cojonudo. A mi me encantan más las letras pero era un gran concierto con mucha baile. <3 Por cierto, Paco, me ha olvidado el disco duro en tu casa, es tuya.

El viernes era el día final de mi viaje a Logro-deputamadre-ño. Fuimos a un concierto de este grupo que os digo que es la puta hostia. Se llaman Honey Tunes y tocan versiones de las – no sé qué años – hasta hoy en día. Pero que energía había en el aire, ¡joder! Me encanta a esa gente que me daba la vergüenza de ser en el spotlight al contar la historia de nuestra amistad al público. Pero como me conocéis ya me gusta bastante el spotlight y no me da poca vergüenza de verdad. Tenía en el pico de la lengua que se case conmigo este voz fenomenal. Y no me refiero a la fémina joder. Esas gafas de sol. ¡Dios mío! Casi dos horas de baile sin pausa y gritar las letras de Michael Jackson, Britney Spears, Backstreet Boys, Dua Lipa y Billie Eilish. Es una sorpresa que no me ha quedado sin voz. Sudamos todos como jabalíes pero nos daba igual.

Los Honey Tunes
Él Honey…
y los Tunes

Hasta la próxima, majos y majas. <3